Ursachen einer Zwangsstörung

Der Teufelskreis aus Zwangshandlung und Zwangsgedanken

Das Erkrankungsalter liegt meist zwischen dem 20. und 26. Lebensjahr, Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen. Wahrscheinlich liegen biologische Fehlfunktionen im Gehirn vor, die jedoch noch nicht genauer bekannt sind.

Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen drängen sich gegen den Willen des Menschen auf, eine Abwehr gelingt meist nicht, obwohl er sich intensiv wehrt. Mit der Zeit lässt auch der Widerstand nach. Mit der Ausführung der Zwangshandlung nimmt die Angst ab, aber ein Teufelskreis beginnt. Die Handlungszwänge und -rituale ufern im Laufe der Zeit immer mehr aus, nehmen viel Zeit in Anspruch um einen vermeintlichen Schaden abzuwenden und bestimmen schließlich den gesamten Tagesablauf.

Zwangskranke haben große Angst, ihre aggressiven Impulse in die Tat umzusetzen und erfinden daher stets weitere Sicherungs- und Kontrollstrategien. Ein Kreislauf wird in Gang gesetzt, der aber zu keiner wirklichen Entlastung führt. Bild: Gedankenkreislauf bei Zwängen

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Zwangskranke befinden sich in einem Kreislauf von aufdringlichen, verwerflichen Gedanken, die Unbehagen und Schuldgefühle hervorrufen, zu körperlichen Symptomen führen und durch ritualisierte Handlungen gelöst werden sollen. Da das aber nicht vollständig gelingt, drängen sich erneut quälende Gedanken auf und der Teufelskreis nimmt erneut seinen Lauf.

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