Ursachen einer posttraumatischen Belastungsstörung

Wie eine posttraumatische Belastungsstörung entsteht und aufrecht erhalten wird

Wer ein Trauma erlebt, muss es seelisch verarbeiten und in seine Lebensgeschichte integrieren, um damit fertig zu werden. Geschieht dies unzureichend oder gar nicht, kommt es zum typischen Wiedererleben des Vorfalls. Neutrale Reize wie Geräusche, Gerüche, Dinge (z. B. Auto, Flugzeug, Parkhaus) oder Situationen machen das Erlebnis wieder lebendig, laufen als Horror wiederholt ab. Dabei versuchen die Betroffenen, diese Erinnerungen zu unterdrücken, sie zu unterbrechen, wodurch sich die Problematik verstärkt. Sie entwickeln immer mehr Furcht sowie eine erhöhte Aufmerksamkeit für angstbezogene Reize und werden übererregt. Dadurch werden falsche Alarmreaktionen ausgelöst, die bedrohlichen Erinnerungen erneut geweckt und ein Teufelskreis aufrecht erhalten.

Bei einer posttraumatischen Belastungsstörung muss das Erlebte verarbeitet werden. Dazu dürfen die Erinnerungsgedanken nicht unterdrückt und Vermeidungsstrategien nicht aufrecht erhalten werden.

Angst HEXAL - Posttraumatische Belastungsstörung
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