Tipps für Angehörige

Vermeidungsverhalten nicht unterstützen

Bei einer Angststörung sind auch nahe Bezugspersonen wie Lebenspartner, Familienmitglieder, sonstige Angehörige bis hin zu Freunden, Arbeitskollegen usw. betroffen, dies führt zu vielerlei Konflikten.

Angehörige übernehmen oft die Aufgaben und Alltagsaktivitäten des Betroffenen wie Einkaufen gehen, Fahrdienste usw. und lassen sich leicht in Zwangsrituale einbinden. Damit tun Sie jedoch dem kranken Menschen keinen Gefallen! Im Gegenteil, Sie verstärken mit Ihrer wohlgemeinten Unterstützung das Vermeidungsverhalten und tragen zur Aufrechterhaltung der Angst bei.

Wenn Sie den Mechanismus der Angst und den Teufelskreis verstanden haben, werden sie einsehen, dass keine Hilfe in diesem Fall mehr Hilfe ist. Sie müssen den Teufelskreis der Angst verstehen, die übertriebenen Ängste als Krankheit und nicht als "Marotte" sehen. Das wird Ihnen helfen, Ihre eigenen Gefühle wie Ärger, Wut, Ungeduld, Mitleid, Hilflosigkeit unter Kontrolle zu halten und die erhebliche Belastung zu ertragen.

Angst HEXAL - Die Angst
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