Behandlung - Wege aus der Angst

Psychotherapie

Die besten Erfolge bei übertriebener Angst haben bisher verhaltenstherapeutische Methoden gebracht. Dabei kommen im Wesentlichen drei verschiedene Techniken der Psychotherapie zum Einsatz.

Konfrontations- und Expositionstechnik

Hierbei wird der Betroffene in Situationen gebracht, die seine Angst auslösen z. B. bei einer Hundephobie mit Hunden zusammengebracht. Dies kann entweder "Schritt für Schritt" als gestufte Konfrontation (z. B. Hundebild erst nur zeigen › dann Hund in andere Ecke des Zimmers setzen › dann Hund auf den Schoß setzen usw.) oder "Überflutung" (Person gleich in einen Hundezwinger mit mehreren Hunden setzen) erfolgen. Die "Überflutungsmethode" wirkt schneller und besser, überfordert aber oft Kinder. Deshalb wird diese Methode eher bei Erwachsenen eingesetzt.

Systematische Desensibilisierung

Hier steht die Beherrschung der Angst mittels Entspannungstechniken (autogenes Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Atemtechniken) im Vordergrund. Bei Vorstellung der angstauslösenden Reize soll die Angst durch Entspannungstechniken überwunden werden.

Kognitive Verhaltenstherapie

Hierunter wird die gedankliche Umstrukturierung von Katastrophengedanken, falschen Überzeugungen, Fehlinterpretationen u. ä. in neue positive Formulierungen verstanden. Dadurch werden Angstgefühle gestoppt, körperliche Reaktionen erkannt und umgeleitet, Alternativgedanken gefestigt. Diese Methodik steht im Mittelpunkt, wenn eine Exposition nicht möglich ist, weil kein spezieller Auslöser vorliegt z. B. bei Panikattacken.

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